
Nach einer Reise in die Schweiz und dem Leben auf 3000 Meter Höhe bin ich wieder in Berlin. Aus der Schweiz habe ich viele Bilder und Träume mitgebracht. Ich setze die Träume in der Stadtlandschaft des Tiergartens fort. Ich erlebe den Tiergarten in den vier Jahreszeiten. Alles was ich anfasse wird bunt vor allem die Leinwände in 2011.
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Van Gogh ist einer meiner vier guten Künstlerkollegen. Wir alle sind sehr unterschiedlich in den Kunstrichtungen, sowohl was die Inhalte anbetrifft als auch die Technik. Wir treffen uns ab und zu an unterschiedlichen Orten, unterhalten uns und streiten über unterschiedliche Dinge: über die Politik, die Kultur, die Liebe und natürlich vor allem über Malerei. So unterschiedlich wir auch sind, wir verstehen uns blendend. Mit van Gogh traf ich mich im Herbst letzten Jahres, danach hatte ich Lust, ihn zu porträtieren. Hier habe ich ein paar kleine van Goghs. Ach übrigens, meine drei weiteren guten Freunde sind Peter Paul Rubens, Pablo Picasso und Joseph Beuys.
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Nach einer schweren Operation kehre ich zurück ins Leben. Ich habe viel zu erzählen. Ich muss viel schreiben. Ich baue mir eine eigene Schreibmaschine mit vier Rädern und damit schreibe ich über meine Tage, Monate und Jahre, die ich gelebt und erlebt habe. Sehr ungewöhnliche Tagebücher.
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Zentral sind grundlegende Elemente des Krieges und des Lebens. Bomben, Raketen, zerrissene Kleider, zerknüllte Zeitungen, Teile von abgestürzten Kampfflugzeugen, verbrannte Menschen, verbrannte Autos aber auch Rosen in Erinnerung an die Liebe und Zuneigung, als Zeichen für Frieden und Freude. Unauffällig übermalte Röntgenbilder stehen als Symbol für ein tödliches Leben. Die Bilder sind trotzdem von starker Ästhetik erfüllt. Sie sind keine Kriegserklärung sondern eher ein Aufruf zum konstruktiven Aufstand und Aufbau des Hauses. Syrien, der freie Staat von morgen.
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