Die Idee
Stellen wir uns vor:
Nach 40 Jahren Schweigen kommt von einem alten Freund eine E-Mail, und er kündigt darin den Wunsch an, Dich zu besuchen. Das heißt, er will nach Hamburg kommen, bei Dir in St. Pauli wohnen, alte Erinnerungen auffrischen und vor allem – er will mit Dir arbeiten, Euer gemeinsames Projekt aus den 1980er Jahren wiederbeleben und ausbauen.
Der E-Mail-Empfänger ist der Künstler Misha Bolourie – der Freund ist Peter Paul Rubens, Bolouries Alter Ego, sein zweites Ich, seine Identifikationsfigur und künstlerisches Vorbild von frühester Jugend an.
So werden sie also wieder zusammenarbeiten, die alten Freunde, Brüder. Und sie beschließen dreierlei:
Verbinden – zeitgenössische Kunst mit dem Thema St. Pauli in Beziehung zu setzen
Abbilden – diese Verbindung zu reflektieren und im öffentlichen Raum zu präsentieren
Neues schaffen – nach vorn zu blicken, Zukunftsvisionen zu träumen und sie zu realisieren.
Die Künstler stellen sich ein interdisziplinäres Kunstprojekt in St. Pauli vor. Einbezogen werden etablierte Künstler genauso wie noch nicht bekannte, zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit Hochschulen und anderen Institutionen, sowie in Hamburg ansässigen Kunstschaffenden.



